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Bach Archiv Leipzig

archiveLeipzig, Germany

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Top-cited papers from Bach Archiv Leipzig

Johann Sebastian Bach's orchestra: some unanswered questions
Hans‐Joachim Schulze
1989· Early Music5doi:10.1093/earlyj/xvii.1.3

Journal Article Johann Sebastian Bach's orchestra: some unanswered questions Get access Hans-Joachim Schulze Hans-Joachim Schulze director of the Bach-Archiv in Leipzig, is the co-author of the Bach Compendium Search for other works by this author on: Oxford Academic Google Scholar Early Music, Volume XVII, Issue 1, February 1989, Pages 3–16, https://doi.org/10.1093/earlyj/XVII.1.3 Published: 01 February 1989

Briefe der Bach-Familie
Klaus Rettinghaus
2021· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)2doi:10.5281/zenodo.4412192

Digitales Verzeichnis von Briefen der Musikerfamilie Bach, sowohl tabellarisch im CSV-Format als auch im CMI-Format.

<i>Bach digital</i>: Ein „work in progress“ der digitalen Musikwissenschaft
Christiane Hausmann
2018· BIBLIOTHEK Forschung und Praxis1doi:10.1515/bfp-2018-0033

Zusammenfassung Der Beitrag zeichnet die inhaltlich-technische Entwicklung der Komponistendatenbank Bach digital nach und erläutert ihre Zielsetzungen. Damit einhergehend werden einerseits die Herausforderungen und Probleme digitaler Langezeitprojekte benannt. Andererseits wird dargestellt, wie durch die Entwicklung eines komplexen digitalen Recherche-Instruments die Organisation und Präsentation von Forschungsergebnissen transformiert werden und welche Veränderungen sich dadurch für das musikwissenschaftliche Arbeiten und die Forschungskommunikation ergeben.

Medien- &amp; Technikutopien gesucht, die es wert sind
Wolfgang Reißmann, Friedrich Krotz
2024· merz | medien + erziehungdoi:10.21240/merz/2024.5.6

Die Notwendigkeit utopischen Denkens Utopien sind wichtig für den gesellschaftlichen Wandel. Sie lassen auf eine bessere Zukunft und die Überwindung gegenwärtiger Missstände hoffen. Sie motivieren Menschen, das aus ihrer Sicht Richtige zu tun und Weichen zu stellen; politisch-rechtlich, ökonomisch, medial-technisch oder in ihrer Alltags- und Beziehungswelt. Utopien haben das Potenzial, heterogene Gruppen zu einen, kollektive Fluchtpunkte zu stiften, Energien zu mobilisieren. Sie sind umso wichtiger in Zeiten, die von vielen als Dauer- und Polykrise erlebt werden. Utopien können der Ausbreitung von Resignation und Fatalismus entgegenwirken. Auch medienpädagogisches Handeln steht in einem engen Verhältnis zu utopischem Denken, wenn es Menschen Möglichkeitsräume eröffnet, Gesellschaft mitzugestalten und neu zu denken. Denn im Wissen um je aktuelle Macht- und Herrschaftskonstellationen ging und geht es handlungsorientierter Medienpädagogik darum, Medien(-technologie) für die Emanzipation aus medial wie nicht-medial produzierten Ungleichheitsverhältnissen in Gebrauch zu nehmen. Mit diesem Heft möchten wir dazu anregen, Medien- und Technikutopien in den Mittelpunkt des Nachdenkens zu rücken – gerade in einer Zeit, in der Narrative medialer und technischer Eigenmacht und Determination (wieder) an Relevanz gewinnen und subjektive Handlungsspielräume geringer zu werden scheinen. Die Zukunft kommt aber nicht einfach über uns, sondern ist gestaltungsoffen und wird – heute – im Verbund von Mensch und Technik erschaffen. Wie wir uns mediale und technologische Zukünfte vorstellen, uns als Spezies und Subjekte selbst darin platzieren, was die Prinzipien, Orientierungen und Axiome für Technik- und Mediengestaltung sind, das entscheidet mit darüber, in welcher Gesellschaft wir und die nach uns Kommenden leben (werden). Welche idealen Welten sind es, die beflügeln und auf die wir zuarbeiten wollen? Welche mediale Zukunft ist es Wert, für sie zu streiten? Diese Fragen kann dieses Heft zwar nicht beantworten, sie jedoch hoffentlich anreißen und Denkanstöße geben. Ist jede Utopie eine? Utopien gibt es in zahlreichen Varianten – ­Sozial- und Gesellschaftsutopien, politische und religiöse Utopien oder Technikutopien; und in allen möglichen Ausdrucksformen: von ­Belletristik und politischer Literatur, über Kunst, Film, Games und Science-Fiction, bis hin zu Architektur und Wissenschaft. Leitmotiv der allermeisten utopischen Vorstellungen ist die Hoffnung auf ein künftig besseres Dasein, ein besseres Miteinander, bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, eine bessere Gesellschaft. Worin dieses ‚besser‘ zu finden ist, darin besteht allerdings kein Konsens. Utopie und Dystopie sind deshalb oft Seiten dergleichen Medaille, je nachdem wer diese anschaut, und mit welchen Beurteilungsmaßstäben und Werten. Utopien sind nicht per se gut und am Gemeinwohl orientiert, sie können auch instrumentalisieren oder das Blendwerk für Macht- und Herrschaftsinteressen weniger sein. Auch „Retrotopien“ (Bauman, 2017) gelten manchen als wünschenswert – etwa Gesellschaften mit strikt vorgegebenen Geschlechterrollen oder Faschismus und Diktatur. Wirtschaft und Digitalunternehmen arbeiten ebenfalls mit Zukunftsvisionen, die die Verbreitung ihrer Produkte und Dienstleistungen erstrebenswert erscheinen lassen und Konsum mit Sinn aufladen sollen. Auf der Suche nach einer tragfähigen Basis schlägt Friedrich Krotz einführend das Konzept der „konkreten Utopie“ von Ernst Bloch als Orientierungspunkt vor. Der oft als ‚Philosoph der Hoffnung‘ bezeichnete Bloch setzt dazu am Möglichen im Gegensatz zum Existierenden an und versteht unter einer konkreten Utopie ein auch in kleinen Schritten mögliches Handeln unter Zielvorstellungen, die sich an gesellschaftlichen Entwicklungen ­orientieren, Demokratie, Gemeinwohl im Sinn haben und dabei auch ökonomische und strukturelle Machtverhältnisse begrenzen wollen. Spannungsreiche Kopplungen von Sozial- und Technikutopien Blochs Konzept ist allgemein konzipiert und dem Bereich politischer und gesellschaftlicher Utopien zuzuordnen. Medienpädagogik kann hieran anknüpfen und stimmige Ideen für die Rolle von Medien entwickeln. Sie arbeitet dabei notwendig im Zwischenraum von Gesellschafts- und Technikutopie. Einerseits will sie als gesellschaftliche und soziale Utopie etwa zu einem besseren Zusammenleben, zu mehr Lebensglück und -sinn, zu Gerechtigkeit für alle, zu Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen und zu einer Gesellschaft beitragen, in der Kinder und Jugendliche mehr zu sagen haben und handlungsfähig werden. Andererseits sind Medien eng verknüpft mit Techno- bzw. Technikutopien (unter anderem Hartmann, 2024). Brechts (1932) Radiotheorie, auch frühe Internetutopien von egalitären virtuellen Gemeinschaften stehen für eine Verquickung von Sozial- und Technoutopien, in denen es um Demokratie und Selbstbestimmung der Menschen ging. Seit damals sind sozialutopische Narrative der Dezentralisierung, Demokratisierung, Egalisierung und Emanzipation im „digitalen Technikoptimismus“ (Dickel &amp; Schrape, 2015) omnipräsent. Allerdings können nicht alle damit verbundenen Szenarien im Bloch‘schen Sinn als erstrebenswert gelten. Sozialutopien und Technikutopien mischen sich zwar häufig und schließen einander nicht aus, ihre Stoßrichtungen sind aber mitunter gegensätzlich. Mindestens drei kritische Überlegungen muss man berücksichtigen, wenn man nach ,guten‘ Utopien sucht, die für Medienpädagogik relevant sind: Erstens stehen Technikutopien heute häufig in einem Nahverhältnis zu gesellschaftlichen Kontroll-, Planungs- und Steuerungsfantasien (selbst wenn sie ‚Gutes‘ wollen). Medientechnologie hat hierbei die Funktion, die Gesellschaft auf Basis umfänglicher Daten, ‚Wissen‘ und Infrastrukturen zu optimieren. Es ist nichts falsch an der Idee, Medientechnologie als Werkzeug zu nutzen, um ein gesellschaftliches Ziel zu erreichen. Reduktionistische Verkürzungen zeigen sich allerdings dort, wo das Ziel selbst nicht mehr Gegenstand demokratischer Verhandlung ist, und dort, wo abgeleitet aus der Funktionslogik von Biologie und Maschine sich ein behavioristisches Weltbild verselbstständigt. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Technikutopie des Physikers Tegmark zur Zukunft Künstlicher Intelligenz (Krotz, 2022, S. 405–411). In seiner Technikutopie ist die entstehende und selbstlernende KI so perfekt, dass sie alle Wünsche aller Menschen weltweit gleichzeitig erfüllt und die Idee einer Demokratie dabei einfach in Vergessenheit gerät. Das Ausblenden von Machtverhältnissen verwandelt diese Utopie in eine Dystopie. Zweitens ist die kulturelle Bedeutung von Science-Fiction für die Kultivierung utopischer Vorstellungen und für die Frage, wozu Technik künftig genutzt werden kann und soll, nicht zu unterschätzen. Hier stellt sich dann vor allem die Frage nach der Gewichtung von Dystopie und Utopie. Das Reservoir an Vorstellungen, wie man mit Medien und Technik die Menschen einschränken, verletzen und kontrollieren kann, ist vermutlich präziser, größer und verbreiteter, als das Reservoir an Vorstellungen, wie Medien und Technik helfen, eine solidarische, gerechte, nachhaltige Gesellschaft zu schaffen. Andreas Rauscher skizziert im Interview die Entwicklung und aktuelle Tendenzen von Science-Fiction. Er verweist auf das Genre des Solar Punk als produktive, um Nachhaltigkeit bemühte Verquickung von Sozial- und Technikutopie und gibt Hinweise auf die Verarbeitung öko-feministischer Zukunftsvisionen. Science-Fiction liefert in ihren Verästelungen die ganze Bandbreite utopischen Denkens. Blicken wir jedoch auf die großen und erfolgreichen (Mainstream-)Produktionen, so stehen neben der grundlegenden Faszination für das technisch Machbare – zumindest im Medium Film – dystopische Szenarien im Zentrum, wenn es um künftige Gesellschaftsordnungen geht. Im Umkehrschluss bedeutet das: In Science-Fiction ist die Utopie nur Nische. Drittens zeigt sich, dass Technikutopien häufig mit einseitigen und fragwürdigen Freiheitskonzeptionen einhergehen. Im Sinne kollektiver Steuerung tendieren sie entweder zur Unterordnung unter evidenz- und datenbasierte Normierungen, die mit den immer gleichen Leitnarrativen von mehr Sicherheit, Gesundheit, Lebenserleichterung, Effizienz usw. legitimiert und normalisiert werden (sollen), aber dabei den Menschen reduzieren. Oder sie propagieren – Stichwort „kalifornische Ideologie“ (Thiedeke, 2010) – hyper-individualistische, digital-anarchistische Freiheitsvorstellungen, die jede Regulierung und Eingriff als Anmaßung begreifen und so das Recht des Stärkeren und damit die gigantischen Digitalunternehmen, die Technik und ihre Entwicklungen in der Hand haben, unterstützen. Felix Krell berichtet in seinem Beitrag aus seinem Dissertationsvorhaben zu Sozialer Virtueller Realität, also zu digitalen Umgebungen, die gemeinhin als Metaverses bezeichnet werden – wichtige Projektionsflächen gegenwärtiger Technikutopien. Auf Basis ethnografischer Daten zur Plattform VRChat beschäftigt er sich mit Aushandlungsprozessen innerhalb von Communitys, die hier ein alternatives Miteinander erproben. Sein Beitrag zeigt die Bandbreite von Freiheitsvorstellungen auf: die beinahe nostalgische Wiederbelebung des Versprechens des frühen WWW nach Selbstentfaltung und Egalität, die Sorge um die Vereinnahmung des VR-Sektors durch große Digi­talunternehmen wie Meta, und auch wie Communitys in Eigenregie zurückfallen können in hierarchische und bisweilen autokratische Muster. Utopie und Medienpädagogik Sowohl an den produktiven Kopplungen als auch den Diskrepanzen zwischen Sozial- und Technikutopie kann Medienpädagogik ansetzen und sich selbst aktiv an der Konturierung und Ausgestaltung von Utopien beteiligen. Die Zukunftsforscher*innen Isabella Hermann und Rainer Zeichhardt skizzieren das Konzept eines Science-Fiction-Labors, das auf dem Ansatz der „Future Skills“ beruht. Die Modellierung in drei Projektphasen, veranschaulicht an einem Projekt zu künftigen Führungskomp

Recherchen rund um Bach – Das Bach-Archiv in Leipzig
Kristina Funk-Kunath
2016· Forum Musikbibliothekdoi:10.13141/fmb.v2015376

Die vielfältigen Aufgaben des Bach-Archivs Leipzig speisen sich aus seinen verschiedenen Funktionen als Bibliothek und Archiv, Forschungsinstitut, Veranstaltungsort und Museum. Neben einem Bericht über die aktuellen Tätigkeiten wird besonders auf das Projekt „Online-Bach-Bibliographie“ eingegangen.

Briefe der Bach-Familie
Klaus Rettinghaus
2019· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.2602940

Digitales Verzeichnis von Briefen der Musikerfamilie Bach, sowohl tabellarisch im CSV-Format als auch im CMI-Format.

Umbauen in Zeiten von Corona
Anarchistische Bibliothek
2020· Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekaredoi:10.31263/voebm.v73i3-4.5339

Die Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung Wien übersiedelt mit ihrem gesamten Bestand in ein neues Gebäude, die Räumlichkeiten müssen dazu generalsaniert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Verwendung von nachhaltigen Materialien, das Ziel ist eine ökologisch klimaneutrale Bibliothek. Die Renovierungsarbeiten wurden durch Handelsschließungen und personellen Einschränkungen während des COVID-19-bedingten Lockdowns sowie mangelnde finanzielle Mittel erschwert. Der Beitrag zeichnet mittels der laufend als Newsletter verschickten „Baustellen Infos“ die Tätigkeiten und Fortschritte der Anarchistischen Bibliothek während der Monate April bis Oktober 2020 nach.

The Kyrie of Bach’s B Minor Mass: Music for the 1733 Leipzig Erbhuldigung? Translated by Susanne Haring
Michael Maul
2019· Musicology Australiadoi:10.1080/08145857.2019.1696159

The origins of Johann Sebastian Bach’s B minor Mass have long been a matter of great interest in Bach research. The questions surrounding the work concern not only its final form of 1749 but also its early history, especially the genesis of the Kyrie-Gloria Missa (BWV 232I), for which a set of parts was delivered to the Dresden court in July 1733. Different scenarios for a possible performance of this piece have been proposed: Christoph Wolff has suggested that a liturgical performance took place on the Eighth Sunday after Trinity, in connection with Bach’s trip to Dresden, while Arnold Schering speculated that it may have been performed as part of the Leipzig Erbhuldigung (hereditary homage) celebrations for the new Saxon elector in April 1733. This latter scenario was not endorsed by later scholarship, on the grounds that Saxony was still in State Mourning at the time and so performances of music were generally prohibited. The present article, however, revisits Schering’s argument, drawing upon new source material for the Erbhuldigung of 1733 to consider once more the possibility of a Leipzig performance.

Briefe der Bach-Familie
Klaus Rettinghaus
2020· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.10040964

Digitales Verzeichnis von Briefen der Musikerfamilie Bach, sowohl tabellarisch im CSV-Format als auch im CMI-Format.

Auf der Suche nach Recht und Gerechtigkeit. Anmerkungen zum 50. Todestag von Fritz Bauer
Werner Renz
2018· Recht und Politikdoi:10.3790/rup.54.2.215

Fritz Bauer, dessen wir aus Anlass seines 50. Todestags gedenken, war einer der profiliertesten Rechts- und Kriminalpolitiker der frühen Bundesrepublik. Auf dem Gebiet des Straf-, Strafprozessrechts und des Strafvollzugs forderte der Remigrant Reformen ein, die er für einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat für konstitutiv erachtete. Während Bauers rechtspolitische Vorstellungen in der Zeit der sozialliberalen Koalition weitgehend umgesetzt wurden, erlitt er auf dem Feld der Verfolgung der NS-Verbrechen Niederlagen. Die Rechtspraxis in NS-Prozessen folgte nicht Bauers Rechtsauffassung, die erst 2011 mit dem Münchner Demjanjuk-Urteil wieder zur Geltung kam.

Towards the Development of the Next Generation of Online Resources for Bach Scholarship
Yo Tomita, Christine Blanken, Klaus Rettinghaus, Nobuaki Ebata
2017· Research Portal (Queen's University Belfast)

Today’s musicologists are blessed with a wealth of study material for research that can be accessed through the internet from their homes that were previously difficult to gain access, thanks to the efforts of individual scholars and institutions working on both cataloguing and digitising their collections. In Bach scholarship, we have seen a number of projects in the last two decades starting with Bach Bibliography (1997), Bach Source Catalogue (2001), and then Bach digital (2010), the detail of which we are going to hear later. <br/>While it is always good to have new online resources, it is necessary at the same time to review the present situation and to address the neglected issues such as how efficiently we can make use of the resources and discover new knowledge from them, not forgetting that we must not reinvent wheels but build our knowledge on the past scholarship by evaluating it along the way. <br/>In this study session, I will first review the present situation and outline some working strategies based on the fundamental principles of data mining and data sharing, and then my colleagues from the Bach-Archiv Leipzig, Klaus Rettinghaus and Christine Blanken will explain their ongoing project Bach-Digital including their future plans of developing it further to meet the scholarly needs of the next decade and beyond. Our last speaker Nobuaki Ebata will then argue the need to build a database of catalogues that can become a powerful tool for identifying the works, sources and transmission routs that otherwise impossible to trace.<br/>The panel presentation will be followed by a brief panel discussion before opening it up to the floor. We hope to have a meaningful discussion on what we can achieve and fulfil its full potential, particularly how various components of the system should be implemented and maintained.<br/>

Round table: Current Sources studies in Bach research:Sources, Scribes and beyond
Christine Blanken, Bernd Koska, Michael Maul, Wolfram Ensslin +1 more
2017· Research Portal (Queen's University Belfast)

One of the major figures in J. S. Bach source studies was the Japanese musicologist Yoshitake Kobayashi (1942–2013). His impact on modern Bach scholarship cannot be appreciated highly enough: He started his musicological career with a Ph.D. on Franz Hauser, the most eminent Bach source collector in the 19th century, on Hauser’s early struggle for a Thematic Catalogue of Bach’s works. Later he worked intensively – together with Wisso Weiß – on the catalogue of watermarks in Bach’s autograph sources and original performance parts. As a research fellow of the Göttingen J.S.-Bach-Institut he classified musical handwritings of Bach himself, his sons, his copyists and many other contemporary and later scribes. His last major publication was the catalogue of Bach’s copyists (together with his wife Kerstin Beißwenger (1960–2013)), recently published as a volume of the “Neue Bach-Ausgabe”.<br/>However, the impact of his lifelong Bach related research is neither fully exploited, nor does it mark an end of detailed studies sources or scribal research. On the contrary: It opens the door to further tasks, as Bach scholarship meanwhile has intensified the research on the music of the whole Bach family („Bach-Repertorium“) and has enlarged the amount of sources by digging deep into the archives in Germany and beyond („Expedition Bach“).<br/>The round table focuses on new aspects of source studies in the 21th century and old as well as new methods in Bach scholarship. The subjects of the papers by distinguished Bach scholars will provide a wide variety of source studies, including new identifications of Berlin ‘Bach-scribes’ (Bernd Koska), the first presentation of an hitherto unknown early version of J.S. Bach’s Well-Tempered Clavier (Michael Maul), the dissemination of music of the Bach family within important music dealers and publishers of the 18th century, e.g. Breitkopf in Leipzig, and Schmid and Weigel in Nuremberg (Christine Blanken), perspectives and problems of a research on C.P.E. Bach’s copyists in Berlin and Hamburg (Wolfram Ensslin), and how the systematic research into J.S. Bach’s notation of quaver-beams can reveal the layer of Bach’s compositional thought process that has not been attempted previously (Yo Tomita).<br/>

Briefe der Bach-Familie
Klaus Rettinghaus
2023· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.10040989

Digitales Verzeichnis von Briefen der Musikerfamilie Bach, sowohl tabellarisch im CSV-Format als auch im CMI-Format.

Komponisten-Datenbanken / -Portale: Entwicklungsmöglich-keiten, Austauschformate und Vernetzungspotential
Christine Blanken, Klaus Rettinghaus, Christine Siegert, Norbert Dubowy +4 more
2017· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.4645402

A single abstract from the DHd-2016 Book of Abstracts.

Endstation Digital?! Herausforderung Metadaten und Nachhaltigkeit in musikwissenschaftlichen Datenbanken
Christine Blanken, Klaus Rettinghaus
2018· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.4622309

A single abstract from the DHd-2018 Book of Abstracts.

Briefe der Bach-Familie
Klaus Rettinghaus
2025· Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)doi:10.5281/zenodo.2602939

Digitales Verzeichnis von Briefen der Musikerfamilie Bach, sowohl tabellarisch im CSV-Format als auch im CMI-Format.