Swiss Academy of Humanities and Social Sciences
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Research output, citation impact, and the most-cited recent papers from Swiss Academy of Humanities and Social Sciences (Switzerland). Aggregated across the NobleBlocks index of 300M+ scholarly works.
Top-cited papers from Swiss Academy of Humanities and Social Sciences
Historians have been in recent years among the most vocal critics against open access to scientific literature. Discussing the controversies they have triggered in Europe and in the USA, we argue that research on open access should be broadened chronologically and thematically. The first section recalls the very first debate on open access that took place among library professionals at the turn of the XXth century and points similarities with the present situation. The second section reviews the criticisms levelled by humanities disciplines against mandatory regulations on open access. The third section argues that the potential of open access for science democratization and knowledge dissemination may not be taken for granted and need further empirical assessment.
This report describes the main lessons learned from the pilot phase we have carried out with existing real-world humanities research projects. Above all, it has become clear that no single, monolithic virtual research environment (VRE) with a generic user interface can meet the needs of all projects. A significant number of projects require an open, extensible platform that enables them to choose the functionality that is relevant to their needs, to create custom user interfaces and client applications, and to integrate new research tools into their workflow. The new Knora architecture has been conceived from the ground up to meet these requirements. Salsah still exists as one component of Knora, providing a powerful, but optional, virtual research environment with a generic user interface.
Avicenna ist 1037 gestorben und etwa hundertzwanzig Jahre später wurden seine wichtigsten Traktate (das Traktat Über die Seele und die Metaphysik) schon aus dem Arabischen ins Lateinische übersetzt. Es lohnt sich, eben die Umstände, unter welchen dieser schnelle Übergang von einem Kulturgebiet zum anderen möglich war, zu bedenken. Glücklicherweise weiß man durch einen Dedikationsbrief des Ibn Daoud, welcher Anlaß zur Übersetzung der Schrift Über die Seele geführt hat1. Man entnimmt diesem Dokument, daß der Erzbischof Johann von Toledo, der von 1152 bis 1166 die geistliche Verantwortung über die kirchliche Provinz ausübte, Ibn Daoud, der sich einen jüdischen Philosophen nennt, gebeten hat, diese Übersetzung zu verfertigen. Während drei Jahrhunderten war Toledo dem Islam unterworfen und der berühmte Dom wurde in eine Moschee umgewandelt. Im Jahre 1085 wurde die Stadt durch Alphonsus den Sechsten erobert: um diese Zeit war die Bevölkerung aus Islamiten, Juden und arabisierten Christen oder Mozarabern zusammengesetzt. Bei der Reconquista ist ein Teil der islamitischen Bevölkerung geflohen, die anderen sind bei den Christen geblieben, und wurden mudejares, Abtrünnige genannt2. Als also der Erzbischof Ibn Daoud gebeten hat, eine lateinische Übersetzung des Traktats Avicennas Über die Seele zu verfassen, stand Toledo nicht mehr unter islamitischer Herrschaft. Was hat denn den Erzbischof dazu bewogen, gerade die Schrift eines islamitischen Philosophen ins Lateinische übersetzen zu lassen? Eine derartige Frage sollte man auch bezüglich der Metaphysik-Übersetzung3, die um dieselbe Zeit in Toledo verfertigt wurde, stellen. In seiner Dedikation weist der Autor darauf hin, der Mensch solle nicht nur sein wahres Wesen kennen, sondern mit der Vernunft das vernünftige Prinzip seiner Natur erfassen4. Die Absicht des Übersetzers war also, in Übereinstimmung mit der Einladung des Erzbischofs, dem lateinischen Westen ein Traktat zur Verfügung zu stellen, in dem die Natur der Seele auf philosophischen Grundlagen, mit rein vernünftigen Beweismitteln erläutert wird5. Gilt ein derartiger Anlaß auch für die Übersetzung der Metaphysik? In dieser Schrift werden ebenfalls sehr wichtige Fragen, wie die Existenz und Natur Gottes, die Schöpfung der Welt, die göttliche Vorsehung und das Problem des Übels, mit rein vernünftigen Argumenten erforscht und gelöst.
Spätestens seit der Jahrtausendwende werden Wissenschaft und Wissen als zentrale Produktionsfaktoren erkannt, die massgeblich zu Wertschöpfung, Produktivität, Wirtschaftswachstum und Wohlfahrt beitragen. Gerade in Bezug auf die Geisteswissenschaften entgeht dieser geschaffene Mehrwert jedoch dem oberflächlichen Blick. Mit der vorliegenden Schrift wird der Versuch unternommen, den Gegenstand, die Relevanz und damit den praktischen Nutzen der Geisteswissenschaften systematisch herzuleiten. Dabei zeigt sich, dass die grossen Trends hin zur Individualisierung und Pluralisierung, zur Entmaterialisierung von Produktion und Konsum und zur Ausrichtung der Forschungs- und Gesellschaftspolitik auf die sogenannten «grand challenges» die Bedeutung der Geisteswissenschaften gegenwärtig und zukünftig erhöhen.
Der Diskurs um die Qualitäts- und Leistungsbeurteilung hat sich über die letzten Jahre stark verändert. Die Idee der Vermessung ist, etwas verkürzt formuliert, einer Idee der Selbstvergewisserung gewichen. In der Überzeugung, dass der wissenschaftliche Alltag mit permanentem Beurteilen einhergeht, stellt sich also in erster Linie die Aufgabe der Transparenz und der Systematik. Damit sollte einsichtig sein, dass sich die Fachkreise an einer kritisch-konstruktiven Debatte beteiligen sollen, um die Deutungshoheit über ihr eigenes Tun und ihre Qualitätsdefinition zu wahren. <br> Die aus den Arbeiten einiger SAGW-Fachgesellschaften hervorgegangenen Voten und Erkenntnisse sind im zweiten Teil des Berichts abgebildet und können als Ergänzungen zu den ebenfalls stark bottom-up geprägten Projekten des SUK-Programms «Performances de la recherche en sciences humaines et sociales» betrachtet werden, wobei sie jedoch als Positionsbezüge zu verstehen und nicht mit der Erarbeitung möglicher Instrumente gleichzustellen sind. Der erste Teil des Berichts wirft einen Blick auf die SAGW-Aktivitäten im Themenbereich der vergangenen zwei Jahrzehnte, wobei die Position der Akademie verdeutlicht wird. Dies geschieht unter Einbezug von sachdienlichen Hintergrundinformationen. Ziel des Berichts ist, die disziplinenspezifische Qualitäts- und Leistungsbeurteilung voranzutreiben, indem einerseits auf vielversprechende Ansätze aus der Forschungstheorie hingewiesen wird und andererseits den verdankenswerten Beiträgen der Mitgliedgesellschaften eine Plattform gegeben wird.
The present paper is based on earlier research on the functions of compound sentences in authorial and personal speech. In this paper, the functions of compound sentences in German scientific texts are analyzed from the general textual perspective. In scientific texts, this perspective is specified as argumentation. In German compound sentences, used in scientific texts, the argumentative viewpoint is manifested by variable means. In the sentences that contain subordinate clauses which are syntactically subjects, objects or predicates, lexical means are used to denote this perspective. They are actualized by matrix predicates having local or directional semantics. In causal clauses, the argumentative viewpoint is manifested by causal connectives. In relative clauses, this viewpoint is expressed indirectly by means of making terminological notions clear.
Das Abstract ist Teil der vDHd Konferenz 2021 "Experimente", einer durch die Community des Verbandes "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" e.V. organisierten, virtuellen Konferenz. Die Abstracts haben kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.
Forschungsinfrastrukturen (FI) sind Einrichtungen und/oder Dienstleistungen, die strukturierte und nach methodisch nachvollziehbaren wissenschaftlichen Kriterien erarbeitete Sammlungen von Informationen und Wissen der Forschung zur Verfügung stellen. Diese Informationssammlungen sind sowohl nachhaltig und nutzungsoffen konzipiert als auch allen interessierten Kreisen zugänglich. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW ist eine der wichtigsten Trägerinnen von langfristigen Forschungsinfrastrukturen in der Schweiz. Dazu gehören Datensammlungen, Dokumentationssysteme, wissenschaftliche Zeitschriften und Editionen.
Der Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) ist in den letzten zwei Dekaden stark gewachsen. Die Universitäten hingegen haben ihre traditionellen Strukturen und Prozesse kaum verändert. Die Folgen sind Unzufriedenheit, Frustration und Prekarität im Mittelbau.
Das mehrfache Jubiläumsjahr 2015 behandelte die Frage nach der Identität der Schweiz in vielerlei Art und Weise. In der Veranstaltungsreihe «La Suisse existe – La Suisse n'existe pas» haben die Mitgliedgesellschaften der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) die vielen verschiedenen «Schweizen» thematisiert und kritisch diskutiert. Auf der eigens dafür gestalteten Website www.lasuissenexistepas.ch sind die Berichte jeder Veranstaltung aufgeschaltet, auf unserer Webseite www.sagw.ch sind zu einzelnen Veranstaltungen Blog-Einträge verfügbar und in den SAGW-Bulletins erschienen gekürzte Fassungen der Berichte. Die vorliegende Publikation vereint die Berichte der Veranstaltungsreihe. Es ist vielleicht ein kleiner Schritt auf dem langen Weg nach einer Erklärung für die Existenz der Schweiz in ihrer heutigen Form. L'année 2015 aux nombreuses commémorations a permis de réfléchir de multiples façons à la question de l'identité de la Suisse. Dans la série de manifestations « La Suisse existe – La Suisse n'existe pas », les sociétés membres de l'Académie suisse des sciences humaines et sociales (ASSH) ont thématisé la pluralité de la Suisse ou les multiples « Suisses » et en ont débattu de manière critique. Sur le site Internet mis sur pied spécifiquement pour l'occasion (www.lasuissenexistepas.ch) se trouvent les rapports des différents évènements organisés dans le cadre de la série. Par ailleurs, sur le site Internet de l'Académie (www.assh.ch), quelques contributions au blog ont été consacrées à l'une ou l'autre manifestation. Enfin, des versions abrégées des comptes-rendus ont paru dans le bulletin de l'ASSH. La présente publication réunit l'ensemble des rapports des manifestations de la série. Il s'agit là peut-être d'un petit pas effectué sur le long chemin menant vers une explication de l'existence de la Suisse dans sa configuration actuelle.
On the 27th of May, 2016, the EU Council proposed that a move to full open-access should be achieved by 2020. But the actual transition from a subscription publishing model to an open-access model is not easily achieved. The peculiarities of the scholarly communications market have actually raised the total price of publishing worldwide. Clearly, new models are needed if the transition to open access is to be both swift and affordable. Various routes are being explored at the moment, from OA offsetting deals with the commercial publishers to transitioning existing subscription journals to an open-access model. We will discuss our Fair Open Access model, including the Open Library of Humanities (OLH) and the flipping of National Journals to Open Access that is being done in the Netherlands, Sweden, Switzerland and Serbia. We will demonstrate the success of the Linguistics in Open Access (LingOA) project (see www.lingOA.eu), supported by the Open Library of Humanities (OLH - www.openlibhums.org/). LingOA also calibrated the conditions of Fair Open Access: The Open Access publisher has to comply with the following conditions, a.k.a. the Fair Open Access Principles: 1. The journal has a transparent ownership structure, and is controlled by and responsive to the scholarly community. 2. Authors of articles in the journal retain copyright. 3. All articles are published open access and an explicit open access licence is used. 4. Submission and publication is not conditional in any way on the payment of a fee from the author or its employing institution, or on membership of an institution or society. 5. Any fees paid on behalf of the journal to publishers are low, transparent, and in proportion to the work carried out. Finally we will go into the various approaches to ‘flip’ national journals to Open Access in the Netherlands, Sweden, Switzerland and Serbia.
The Swiss Academy of Humanities and Social Sciences supports approximately 80 scientific journals and periodicals from its member organisations on a regular basis of CHF 1.2 millions per year. Therefore, the Academy is one of the main supporting organisations for scientific publications in Switzerland and thus takes on responsibility for providing a variegated and variously shaped landscape of publications. In order to uphold its responsibilities, the SAHS wants to reach the following<br> goals with this Open Access strategy: to promote free and unrestricted access to research results that were worked out and published with the financial aid by public means; to increase the diffusion and visibility of published research results; to accelerate and support the transformation of periodicals in Open Access publications; to guarantee the compatibility of the humanities and social sciences publications supported by the Academy with the national and international developments.
This report provides information about activities and progress towards establishing DARIAH membership in six countries: the Czech Republic, Finland, Israel, Spain, Switzerland, and the UK, which took place between July and December 2019. Previous activities were described in detail in the D3.2 - Regularly Monitor Country-Specific Progress in Enabling New DARIAH Membership. During the project lifetime, the Czech Republic joined DARIAH ERIC; in other countries, collaboration with DARIAH has been greatly strengthened and significant progress regarding DARIAH membership has been achieved. The report also outlines the next steps in the accession processes, building on the results of the DESIR project.
Von 2017 bis 2020 haben die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) gemeinsam mit der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) das Verhältnis von Macht und Medizin in einer Veranstaltungsreihe thematisiert. Konkret, anschaulich, praxisnah und erfahrungsgesättigt legten die ReferentInnen dar, was unter «Medical Humanities» zu verstehen ist: Es sind dies die historisch gewachsenen rechtlichen, ökonomischen, sozialen, ethischen, kulturellen und politischen Faktoren, welche die Medizin und das Gesundheitssystem massgeblich gestalten und beeinflussen. Thematisiert wurde zuerst «Die Kraft der Normen» (2017). Es folgte «Die Macht des Geldes» (2018) und «Die Macht des Patienten» (2019). Mit einem Blick in die «Macht und Ohnmacht der Medizin» wurde die Reihe 2020 abgeschlossen.
Einleitung zum Themendossier «Alternativen: Zukunftswelten imaginieren und gestalten»
Up-to-date research in the humanities today depends as much on digital methods and digital data. However, the use of<br> computer-based methods and online sources in the humanities still faces several challenges, including the difficulty of<br> ensuring the longevity of research data, the lack of common basic services, inadequate standardisation of data formats,<br> insufficient training in digital methods and best practices, and weak international Digital Humanities networks. Digital<br> documents are accumulated, organised and annotated using electronic databases. However, the necessary infrastructure<br> is most often established in a project- specific way and is not designed for the long-term preservation of data. After the<br> completion of a research project, these digital resources quickly become unavailable if they, and the software and<br> hardware they rely on, are not properly maintained. Keeping digital data accessible after the end of a project is costly in<br> terms of money and labour and is usually not included in the project funding.
Die europäische Umfrage zu wissenschaftlichen Praktiken und digitalen Bedürfnissen in den Geisteswissenschaften<br> ist das Produkt eines kollaborativen Unterfangens europäischer Forschender, die mit der DiMPOArbeitsgruppe<br> zusammenarbeiten. Sie wurde als überregionale Längsschnittstudie konzipiert, die in einem europäischen Rahmen nach einigen Jahren jeweils wiederholt werden soll. Ziel der Studie ist es, einen evidenzbasierten Ausblick über wissenschaftliche Praktiken sowie die Bedürfnisse und Einstellungen europäischer DH-Forschender zu digitalen Ressourcen, Methoden und Werkzeuge zu geben. Die Ergebnisse der ersten Studie (März 2015 abgeschlossen) werden in<br> einem von mehreren Autoren und Autorinnen verfassten Bericht zusammengetragen, der vergleichende und konsolidierte Analysen sowie sechs Länderprofile enthält. Eine neue Erhebung ist für 2017/18 geplant.<br> Weitere Informationen: bit.ly/scholarlypractices Deutsche Übersetzung: Beat Immenhauser (Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften) ---------------- The highlights of the European survey on scholarly practices and digital needs in the arts and humanities carried out by DARIAH Digital Methods and Practices Observatory WG (DiMPO). This research is the outcome of collaborative work of European researchers from different countries, working within the DiMPO Working Group. It has been designed as a multiregional longitudinal survey, to be conducted online across European countries and to be repeated every few years. Its aim is to provide an evidence-based outlook of scholarly practices, needs and attitudes of European humanities researchers towards digital resources, methods and tools across space and time. Results of the first run of the survey (completed in March 2015) are presented in a multi-authored report, which includes comparative and consolidated analyses, as well as five country profiles. A new run is planned for 2017-18.<br> For more information, see bit.ly/scholarlypractices. German translation: Beat Immenhauser (Swiss Academy of Humanities and Social Sciences)
Es wird wieder einmal eifrig über die Geisteswissenschaften diskutiert. Was macht diese Wissenschaftsdisziplinen eigentlich aus? Es geht immer um die Fähigkeit zu reflektieren und zu verstehen, zu bewahren und zu erinnern. Daraus ergibt sich ein Denken in Möglichkeiten, das heute gefragter ist denn je.
Das Lateinobligatorium für geisteswissenschaftliche Studiengänge an Schweizer Universitäten stand in jüngerer Zeit erneut zur Debatte. Einzelne Universitäten oder Fakultäten haben sich für oder gegen die Beibehaltung des Latinums ausgesprochen, andere werden sich dieser Frage noch stellen. Die Lockerung oder Aufhebung der Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Lateinerwerb werden mit der als sinkend wahrgenommenen Bedeutung des Lateins und mit der Befürchtung, im Wettbewerb um Studierende mit dieser zusätzlichen Hürde nicht bestehen zu können, begründet. Auf der anderen Seite wird an Lateinkompetenzen festgehalten, weil diese für das Verständnis der europäischen Kultur unverzichtbar seien. Die vorliegenden Empfehlungen positionieren sich nicht in diesem starren Pro-und-contra-Gefüge. Stattdessen verfolgen sie einen Ansatz, der darauf abzielt, Studierenden einen an den Bedürfnissen der einzelnen Disziplinen orientierten Erwerb lateinischer Sprachkompetenzen zu ermöglichen und die dazu notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Nomisma.org as a Community-Driven Infrastructure: Developments, Challenges, and Benefits Our presentation will outline the recent developments and current status of Nomisma.org, with a particular focus on the opportunities and challenges inherent in maintaining a community-based digital infrastructure. In addition to reporting on progress in terms of content and technology, we address a number of internal and less visible issues that are nonetheless central to the long-term sustainability and scholarly usefulness of Nomisma.org. The paper will focus on the following key aspects: ● Expanding in different directions: While Nomisma.org started mainly with Greek and Roman numismatics – where we will also present the most recent developments – it has increasingly incorporated other fields, such as Celtic as well as medieval and modern European numismatics, and forgeries. At the same time, there is a growing emphasis on linking numismatic objects more closely to their archaeological contexts, thereby strengthening connections between numismatics and material culture research more broadly. ● Handling of visual aspects: This includes symbols, monograms, and other visual elements on numismatic objects, and the question of how such features can be described and shared across different projects. In this context, the Imagines Nummorum project (https://www.imagines-nummorum.eu/en) is developing a hierarchical iconographic thesaurus for Greek numismatics, providing a more fine-grained semantic framework for the description and analysis of coin imagery. ● Handling of uncertain and vague statements: While this is a general aspect and not bound to numismatics, it is particularly relevant to the field. Nomisma.org has been developing and discussing approaches to and solutions for this problem for more than a decade. Collaborations with other initiatives, such as the National Research Data Infrastructure (NFDI) in Germany, especially NFDI4Objects (https://www.nfdi4objects.net/en/about/), aim to further refine these solutions and ensure interoperability with related data infrastructures. ● Internal restructuring efforts: The expansion into multiple numismatic subfields has led to a growing number of concepts within the Nomisma.org ID namespace (vocabulary), often with terms whose meanings vary across scholarly traditions. For example, the word 'stater' carries different meanings in Greek and Celtic numismatics. Because of this, Nomisma.org provides two different IDs for it. In parallel, the ontology has been extended over time with additional properties, prompting a recent reorganisation to improve clarity and usability. Increasing need for documentation and training: In response to the growing complexity of the infrastructure, there is an increasing demand to develop enhanced documentation and training materials for the utilisation of Nomisma.org. This endeavour is undertaken within the framework of the Nomisma.org Cookbook (https://nomisma.hypotheses.org/nomisma-org/the-nomisma-org-cookbook), which serves as a compendium of best practices and practical guide for users and contributors.