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Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

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Top-cited papers from Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Zweiter Bericht über die Thätigkeit der Malariaexpedition
R. Koch
1900· DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift18doi:10.1055/s-0029-1203693

Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study

Die Bundesrepublik Deutschland 1945/49 – 1969
Jörg Echternkamp
201314doi:10.36198/9783838537245

Was waren die zentralen Weichenstellungen der jungen BRD? Gab es nach dem Krieg auch einen Neuanfang oder waren die 50er bloß ein Jahrzehnt der Restauration? Der wirtschaftliche Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Krieges, die Gründung einer parlamentarischen Demokratie nach dem Ende der Diktatur, die mentale Umorientierung nach dem Nationalsozialismus: Diese Entwicklungen kennzeichnen die ersten zwei Jahrzehnte der Bundesrepublik. In übersichtlichen Kapiteln vermittelt Jörg Echternkamp Geschichtsstudenten aktuelles Basiswissen über die "Bonner Republik" zwischen Zweitem Weltkrieg und dem Ende der 60er Jahre. Quellen, Bilder und Exkurse vervollständigen das Bild.

Informationsoperationen und die Fusion militärischer und medialer Instrumente in den USA. Der Versuch einer militärischen Antwort auf die neuen Bedrohungen
Andrea Szukala
2005· Medien & Kommunikationswissenschaft6doi:10.5771/1615-634x-2005-2-3-222

eBook: Informationsoperationen und die Fusion militärischer und medialer Instrumente in den USA. Der Versuch einer militärischen Antwort auf die neuen Bedrohungen (ISSN1615-634X) von aus dem Jahr 2005

Power, Preferences, or Ideas? Explaining West Germany's Armaments Strategy, 1955–1972
Michael H. Creswell, Dieter H. Kollmer
2013· Journal of Cold War Studies6doi:10.1162/jcws_a_00395

Which major theory of international relations—neorealism, liberalism, or constructivism—best explains states' weapons procurement strategies? This article addresses that question by examining the case of the Federal Republic of Germany (FRG) during the Cold War. Through an in-depth analysis of the FRG's armaments strategy from the time the country was admitted into the North Atlantic Treaty Organization in 1955 until the early 1970s, the article demonstrates that although ideas and external security concerns did play a role, economic concerns won out more often than not. IR scholars must therefore account for a variety of factors when attempting to explain the FRG's weapons procurement strategy during this period. Neorealism, liberalism, and constructivism are useful in thinking about West Germany's purchases of weapons, but none of the three theories is adequate on its own.

Militärgeschichte
Rolf-Dieter Müller
20096doi:10.36198/9783838532240

Die Geschichte von Krieg und Militär findet in den Sozial- und Geisteswissenschaften zunehmend Interesse. Mit dieser Einführung wird das Fach in seinen methodischen und theoretischen Grundlagen vorgestellt. Im Hauptteil vermittelt ein problemorientierter Überblick Fakten und Ereignisse zu über fünftausend Jahren Militärgeschichte. Der Band richtet sich nicht nur an Studierende, sondern bietet fundiertes Sachwissen für alle, die sich für die Geschichte des Krieges sowie die Bedeutung und den Gestaltwandel des Militärs interessieren.

Geschichte Deutschlands
Michael Epkenhans
20116doi:10.36198/9783838534831

Michael Epkenhans beleuchtet die politischen und kriegerischen Ereignisse, die Deutschland in den über 450 Jahren seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges geprägt haben. Kenntnisreich bringt er dem Leser die großen und zuweilen widersprüchlichen Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik nahe. Fundiert und kompakt zeigt der Band, wie Deutschland zu dem wurde, was es heute ist. Hier finden Studierende aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer das Grundlagenwissen zur deutschen Geschichte der Neuzeit. Die fachlich ausgezeichnete, gut lesbare Darstellung wird durch zahlreiche Illustrationen so ergänzt, dass das erworbene Wissen nach der Lektüre haften bleibt.

Das Primat der Politik in kaiserlicher Armee, Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr
Andreas Dietz
2011· Mohr Siebeck eBooks5doi:10.1628/978-3-16-151854-6

The Primacy of Politics in the Imperial Army, the Reichswehr, the Wehrmacht und the German Federal Armed Forces. Legal Safeguards for the Power of Decision on War and Peace between Politics and the Military.

The German wars of liberation 1807–1815: The restrained insurgency
Martin Rink
2014· Small Wars and Insurgencies5doi:10.1080/09592318.2013.832933

In the Age of Napoleon, ‘small wars’ and ‘revolutionary war’ were closely connected. There were, however, different strands of this phenomenon: speaking professionally, conservative officers condemned small wars as an irregular regression to previous less disciplined forms of warfare. The Prussian state continually tried to discipline and regulate spontaneous risings. Yet the irregular character of small wars offered the opportunities for a less complex way of fighting, thus enabling the arming of the ‘people’ to fight. Individual undertakings, such as Ferdinand von Schill's doomed campaign in 1809, were designed to spark off a general popular uprising. But they were cheered by many and supported by few. Meanwhile, Neidhardt von Gneisenau conceived guerrilla-style Landsturm home-defence forces, which were designed for an irregular people's war. These concepts were put into practice in the ‘war of freedom’ – or ‘war of liberation’ – in 1813. Eventually both the mobilisation and the tactics remained regular, however, despite the emphatic appeal to a national ‘people's war’.

Himmlers Krieger
Jens Westemeier
20144doi:10.30965/9783657785087

Ein eindrucksvolles Buch über die zwei Karrieren des SS-Standartenführers Joachim Peiper (1915-1976). Die erste führte den »Vorzeigeoffizier« der Waffen-SS in den engsten Kreis um Himmler, dessen Adjutant er von 1938 bis 1941 war. Bis Kriegsende stieg der Liebling des Reichsführers-SS zum hochdekorierten Regimentskommandeur in der 1. SS-Panzerdivision Leibstandarte Adolf Hitler auf. In seiner zweiten Karriere nach dem Krieg, die bislang fast völlig im Dunkeln lag, gelangte Peiper bei Porsche in nächste Nähe der Chefetage. Eine einflussreiche Lobby hatte den wegen des Massakers von Malmedy zunächst zum Tode Verurteilten zum Helden und zum »Opfer der Siegerjustiz« stilisiert. Über seinen geheimnisumwitterten Tod hinaus blieb er bis heute eine Ikone aller Apologeten von Himmlers Kriegern. Gestützt auf eine Fülle von bisher unbekanntem Material demontiert Jens Westemeier den »Mythos Peiper« und mit ihm den der Waffen-SS. Und er zeigt überdies, wie und warum in der jungen Bundesrepublik schon bald eine Vergangenheitspolitik des Vergessens und Verzeihens betrieben wurde. Seine Arbeit wurde 2012 mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet.

German air intelligence in the second world war
Horst Boog
1990· Intelligence & National Security4doi:10.1080/02684529008432056

(1990). German air intelligence in the second world war. Intelligence and National Security: Vol. 5, Intelligence and Military Operations, pp. 350-424.

20 Jahre Bundeswehr in Afghanistan ‒ Ein Scheitern auf ganzer Linie?
Johannes Varwick
2021· Gesellschaft, Wirtschaft, Politik3doi:10.3224/gwp.v70i3.01

Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist Geschichte. Nach fast 20 Jahren haben Ende Juni 2021 die letzten verbliebenen deutschen Soldatinnen und Soldaten das Land verlassen. Damit findet der bisher verlustreichste und prägendste Auslandseinsatz der Bundeswehr ein Ende. Rund 160.000 Soldatinnen und Soldaten waren insgesamt in zwei Jahrzehnten am Hindukusch im Einsatz, 59 sind dort ums Leben gekommen, etliche wurden im Einsatz verwundet, zahlreiche schwer traumatisiert. Mindestens 12 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt wurden alleine für den militärischen Teil des Einsatzes ausgegeben. Die Lage in Afghanistan ist fragil und die Bilanz fällt mehr als gemischt aus. Der Versuch, ‚nation building‘ mit militärischen Mitteln zu betreiben, kann als gescheitert gelten – wobei dieses Scheitern nicht alleine Deutschland, sondern alle vor Ort engagierten internationalen Akteure betrifft. Auf welches Ergebnis schauen wir heute? Hat sich das Engagement ‚gelohnt‘ im Sinne eines Gewinns an Sicherheit für die Afghanen und für die intervenierenden Staaten?

Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen in der Nachkriegsplanung Deutschlands, der alliierten Westmächte und der USA, 1914–1917
Ragnhild Fiebig-v. Hase, María Elena Sturm
1993· Militärgeschichtliche Zeitschrift3doi:10.1524/mgzs.1993.52.1.1

Article Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen in der Nachkriegsplanung Deutschlands, der alliierten Westmächte und der USA, 1914–1917 was published on June 1, 1993 in the journal Militärgeschichtliche Zeitschrift (volume 52, issue 1).

Himmerod war nicht der Anfang
Agilolf Keßelring, Thorsten Loch
2015· Militärgeschichtliche Zeitschrift3doi:10.1515/mgzs-2015-0003

Obwohl sich bereits seit den 1960er Jahren wiederholt Hinweise dafür fanden, dass Wohnungsbauminister Oberst d.R. a.D. Eberhard Wildermuth eine wichtige Rolle für die westdeutsche Wiederbewaffnung gespielt habe, verlor sich diese Spur in der späteren Forschung. Die Himmeroder Konferenz vom Oktober 1950 wurde in das Zentrum des Geschehens gerückt und von einigen Historikern in den Rang einer »Magna Charta« der Bundeswehr erhoben. Der vorliegende Beitrag stellt anhand neuer und neu interpretierter Quellen heraus, dass Wildermuth bereits ab Herbst 1949 als Schatten-Verteidigungsminister das politische Fundament errichtete, auf dem das spätere Wiederbewaffnungskonzept beruhen sollte. Wildermuth war im liberal-konservativen Milieu Südwestdeutschlands verwurzelt. Er war ein Demokrat und Antinationalsozialist. Seine Freikorpsprojekte der Zwischenkriegszeit mit dem Ziel, die Weimarer Republik zu verteidigen, weisen erstaunliche Parallelen zu ähnlichen Organisationen der 1950er Jahren auf, für die er Pate stand.

Persönlichkeit, politische Involvierung und politische Partizipation in Deutschland und Österreich
David Johann, Markus Steinbrecher, Kathrin Thomas
2015· Nomos eBooks3doi:10.5771/9783845254418-70

This article investigates how the so-called Big Five indirectly affect involvement in electoral and non-electoral modes of participation by looking at political knowledge and interest as well as internal efficacy. The analyses rely on data collected by the Austrian (AUTNES) and the German Election Studies (GLES) using path models. Thus, they allow comparison of personality effects in Germany and Austria. Our results show that extraversion and openness to experience are central preconditions of political participation, which have an indirect effect mediated by political involvement. In addition, variation in the causal patterns across the two countries suggests that context matters.

Robotik – ein Game-Changer für Militär und Sicherheitspolitik?
Marcel Dickow
2017· Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG eBooks3doi:10.5771/9783845284231-282

In näherer bis mittelfristiger Zukunft werden Militärroboter menschliche Soldatinnen und Soldaten zunehmend unterstützen, sie teilweise sogar ersetzen. Bislang sind solche Vorgänge vor allem im begrenzten taktisch-operationellen Bereich zu beobachten; doch mehr und mehr wird sich das Aufgabenfeld den wachsenden technologischen Fähigkeiten der Robotik anpassen. Mit fortschreitender Automatisierung wachsen die Kompetenzen, die Robotern übertragen werden - diese agieren so zunehmend autonom. Im Zuge der Entwicklung werden Maschinen ein immer breiteres Spektrum an Tätigkeiten abdecken, so dass der menschliche Operateur nur noch übergeordnete Kontrollfunktionen wahrnimmt. Kommt es dabei zu autonomen maschinellen Entscheidungen, ob Waffengewalt anzuwenden ist, wird eine ethische Linie überschritten und eine grundsätzliche Frage nach der Qualität des Gewalteinsatzes aufgeworfen: Dürfen Maschinen über Leben und Tod von Menschen befinden? Auch aus militärischer Sicht müssten dann bislang geltende Prinzipien des Humanitären Völkerrechts maschinell umgesetzt werden, vor allem was das Gebot betrifft, zwischen Kombattant/innen und Zivilist/innen zu unterscheiden. Militärische Robotik könnte einen Paradigmenwechsel einläuten, der die Gleichungen und das Gleichgewicht der internationalen Sicherheitspolitik revolutioniert. Der Autor analysiert den Entwicklungsstand der Technologie, die Möglichkeiten ihres Einsatzes, die Auswirkungen auf strategisch-politische Entscheidungen - etwa das Für und Wider eines Militäreinsatzes überhaupt - und die zu erwartende Veränderung von Konfliktformen. Er empfiehlt der Bundesregierung, ihre internationalen Anstrengungen zur Verregelung der Technologie und ihres Einsatzes fortzuführen und zu verstärken. (SWP-Studien)

Der Erste Weltkrieg
Michael Epkenhans
20153doi:10.36198/9783838540856

Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein Krieg zuvor hat er das Interesse von Zeitgenossen und Historikern geweckt. Michael Epkenhans beachtet vor allem die globale Dimension dieses Weltkrieges, der nicht nur die Landkarte tiefgreifend veränderte, sondern auch politik- und kulturgeschichtlich, sozial- und wirtschaftsgeschichtlich gravierende Auswirkungen hatte. Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge konzipiert. Jeder Band bietet einen Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln.

Über Untersuchungen von Holzzellstoff
F. Lenze, B. Pleus, J. Müller
1921· Journal für praktische Chemie3doi:10.1002/prac.19211010703

Abstract 1. Das Ausziehen des Zellstoffes mit 17 prozent. Natronlauge und das Fällen der gelösten Stoffe mittels Säure und Alkohol, das bisher schon zur Bestimmung der α‐Cellulose (Normalcellulose) gedient hat, kann auch zur Bestimmung der verschiedenen neben dieser im Zellstoff enthaltenen Substanzen dienen.

Der Soldatenberuf in historischer Perspektive
Matthias Rogg
2006· VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks3doi:10.1007/978-3-531-90086-5_41

Die freiwillige Ableistung von Kriegsdienst für eine materielle Entlohnung ist eine „universalhistorische Erscheinung“ (Sikora 2003: 210). Bereits in der Antike boten sich Männer an, die ohne tiefere Bindung zu ihrem Auftraggeber Kriegsdienst für Geld leisteten. Im Mittelalter fußte die Kriegführung, neben den vasallisch gebundenen Lehensmännern, auf bezahlten Kriegsknechten zu Fuß und angeworbenen Soldrittern. Technische Spezialisten, wie Pioniere oder Artilleristen, gehörten ebenfalls zu den begehrten und damit teuren Miettruppen. Während die spätmittelalterlichen Quellen noch vom ‚Kriegsknecht‘ bzw. dem ‚Kriegsvolk‘ sprechen, setzte sich die Bezeichnung ‚Soldat‘ erst mit Beginn der Frühmoderne durch. Der Begriff geht auf den spätrömischen solidus aureus zurück, einer gediegenen (= soliden) Goldmünze. Im italienischen Sprachraum bezeichnete im frühen 16. Jahrhundert der soldato einen Kriegsmann, der in Löhnung genommen wurde und verweist auf den primär merkantilen Charakter der Bindung. Etwa Mitte des 16. Jahrhundert gelangte der Ausdruck Soldat vermutlich durch in Flandern stationierte italienisch-spanische Truppen in den deutschen Sprachraum, wo er sich kurz darauf vereinzelt in den zeitgenössischen Kriegslehrbüchern und Akten der Militärbürokratie nachweisen lässt. Die Bezeichnung war ursprünglich keineswegs negativ besetzt. So schrieb zum Beispiel der französische Schriftsteller Pierre de Bourdeille Brantôme (1540–1614) voller Respekt von „le beau nom de soldat“. Ab 1600 verdrängte der ‚Soldat‘ die bislang gebräuchlichen Begriffe wie Landsknecht oder Kriegsknecht. Seit dem Dreißigjährigen Krieg unterscheiden die meisten Quellen zwischen Offizieren und Soldaten, wobei die Unteroffiziere eher den Soldaten zugerechnet werden. Damit setzte sich eine begriffliche Trennung durch, die unter den Soldaten nicht alle Waffendienst leistenden Männer, sondern nur noch die Gruppe der niederen Ränge zusammenfasste.

Führung unter lernförderlichen Arbeitsbedingungen
Martin Elbe
2018· Arbeit3doi:10.1515/arbeit-2018-0025

Zusammenfassung Arbeit und Führung befinden sich in einem weltweiten Wandlungsprozess, der Menschen ebenso wie maschinelle Systeme betrifft. Lernprozesse und Lernverantwortung werden zunehmend integrale Bestandteile von Arbeits- und Führungsanforderungen. Dabei erfolgt Lernen in autonomen Raum-Zeit-Arrangements, was für menschliche Arbeitende nach wie vor als Ausnahme erscheint. Einsatzorganisationen als Lern- und Arbeitsraum liefern hier ein Beispiel für die Verknüpfung von Arbeit, Führung und Lernen hin zu einer integrierten Lern- und Führungskultur. Dies wird im vorliegenden Beitrag als theoretischer Entwurf aufgrund empirischer Analyseergebnisse entwickelt.

Austriackie inwestycje kolejowe na Zamojszczyźnie w latach 1915–1918
Ryszard Maleszyk
2015· Archiwariusz Zamojski3doi:10.56583/az.1177

Normalnotorowe linie kolejowe, które wybudowali na Zamojszczyźnie Austriacy w latach I wojny światowej, działają do dziś, natomiast wąskotorówki zostały rozebrane. Austriacy przeprowadzili tak wiele dużych inwestycji w kolej na tym obszarze, należącym do niedawna do Królestwa Polskiego, właśnie w związku z toczącą się wojną. Zamojszczyznę nowi okupanci chcieli wykorzystać jako rejon aprowizacyjny. Kolej, przeżywająca od II połowy XIX w. rozkwit, najlepiej się także nadawała do szybkiego transportu wojsk. Jak zaznacza autor, okupacja austriacka miała cel ekonomiczny, ale jego osiągnięcie wymagało gospodarczych inwestycji. Austriacy wcześniej (1887) zbudowali linię z Lwowa do Bełżca, a w 1915 r. zdecydowali o położeniu torów na odcinku od Rejowca przez Zawadę do Bełżca (dobiegała tu zbudowana przez Rosjan w XIX w. nitka z Lublina). Wkrótce Austriacy naprawili błąd polegający na ominięciu Zamościa, w 1916 r. łącząc go torami z Zawadą (stacja rozjazdowa). Poprowadzili też linię z Zamościa przez Werbkowice do Hrubieszowa. Artykuł omawia także 5 zbudowanych przez Austriaków wąskotorówek. Autor podaje wiele ciekawostek, np. o pożarach, które wybuchały w domach stojących przy torach od iskier wydobywających się z lokomotyw parowych. Omówiony przez niego temat był dotąd znany głównie z publikacji internetowych zawierających wiele błędów.